kako obvešèamo nemško javnost | Resolution
 

  RESOLUTION

Alle Versammelten auf der informativen Protestkonferenz der VEREINIGUNG DER OKKUPATIONSOPFER 1941-1945 KRANJ in den Räumen der Stadtgemeinde Kranj am 8.5.2010, richten an die Regierung und die Parlament der Republik Slowenien und die Regierung und den Bundestag der Bundesrepublik Deutschland die folgende

R E S O L U T I O N

mit der wir die beiden Regierungen und Parlamente auf die ungelösten Probleme der Entschädigungen für slowenische Naziopfer aufmerksam machen möchten, obwohl seit dem Krieg schon 65 Jahre vergangen sind.
Es ist bekannt, dass die slowenische Nation zur Vernichtung verurteilt würde. Alle, die auf irgendeiner Weise ihr Zuhause verlassen müssten, haben alles verloren:
1. ihre Menschenwürde,
2. ihre Freiheit,
3. ihr ganzes Vermögen,
4. sie sind zur Ziffern und rechtlosen Sklaven geworden,
5. sie haben die Möglichkeit der Existenz und der Entwicklung verloren.

Die Nazis haben uns ins Unbekannte geführt und wir wussten nicht, was uns bevor steht.
Ca. 180.000 slowenische Opfer haben auf eine oder andere Weise gelitten.

Aus diesem Grund möchten wir die Resolution der VEREINTEN NATIONEN aus dem 11. Dezember 1946 besonders hervorheben, denn diese Resolution hat den Aggressorstaaten die Pflicht auferlegt, immaterielle und materielle Entschädigung an alle Kriegsopfer zu zahlen. Dieser Akt verpflichtet vor allem die deutschen Behörden. Die slowenischen Behörden sind aber verpflichtet, diese Entschädigung einzufordern. Falls sie das nicht machen wollen oder können, dann sollen sie selber zahlen.
Wir sind der Meinung, dass es nach 65 Jahren schon die höchste Zeit ist, diese Schuld zu begleichen.
Wir rufen die deutsche Regierung und den Bundestag dazu auf, dieser Anstellerei, Arroganz und Irreführung mit all den Lügen und Erniedrigungen ein Ende zu setzen, denn das ist eine große Beschämung für Sie.
Und die slowenische Regierung rufen wir dazu auf, uns bei unseren Anstrengungen bei der Entschädigungsforderung zu helfen oder selber zu bezahlen.
Weil das Durchschnittsalter der Überlebenden schon stark über 80 Jahren beträgt, nähert sich unsere Wartezeit schnell dem Ende zu.
Wir FORDERN UND ERWARTEN eine sofortige Lösung von beiden genannten Behörden.Es ist an der Zeit, dass wir uns zusammen sowohl mit der slowenischen Regierung als auch mit dem deutschen Regirung und Bundestag an denselben Tisch setzen und uns in die Augen schauen um zu sehen, ob noch was Ehrlichkeit und Menschlichkeit in Ihnen steckt.

DIE KONFERENZTEILNEHMER

Kranj, am 8.5.2010