Ausstellung von Slowenischen opfer der Nazistische okupation Slowenien von 1941-1945


Gedenktafel in Gedenkstätte Wernigerode


Kurze vortrag Präsident der ZŽO Kranj an der Goethe-Sekundarschule Ilsenburg


kako obvešèamo nemško javnost | Die slowenischen Opfer des Nacizmus  

  DIE SLOWENISCHEN OPFER DES NACIZMUS - DIE VERTRIEBENEN

Unsere Vereinigung kümmert sich neben den Entdchädigung der BRD um viele andere Aktivitäten. Wir haben Websites eingerichtet, um die deutsche Öffentlichkeit an die Ereignisse von 1941 bis 1945 zu informiren. Wir organisieren auch verschiedene Symposien, Ausstellungen und errichten Denkmäler in allen deutschen Städten und Orten, wo slowenische Vertriebene wähernd des Zweiten Weltkrieges stationiert waren. Wir tun das, weil die Einwohner dieser Städte und Orte garnicht wissen, dass dort einmal Lager für slowenische Vertriebene waren.

Diese Aktion bezieht sich auf unseren Besuch der Stadt Wernigerode im Harz und der nahegelegenen Städte Ilsenburg und Lautenthal im Mai, wo einmal slowenische Vertriebene waren.
Die Einwohner von Ilsenburg und Lautenthal wussten teilweise von der Stationierung jugoslawischer Vertriebener, während in der Stadt Wernigerode niemand von den Lager etwas wusste.

Mit der Aktion "Die Indetifikation der Lager in Wernigerode" haben wir schon im Jahr 2000 begonnen. In dieser Stadt waren drei Lager: Kapitelsberg, Margaretenhof und Jugendherberge mit cca 500 Vertriebenen. Als wir der Stadt ein Katalog der Lager schickten, in dem neben der Liste aller Lager auch eine Karte und Bilder der Lager abgezeichnet waren, haben wir keine Antwort bekommen. Auf weitere Nachfragen hat man uns dann einige Angaben zu diesem Lager geschickt, die slowenischen Vertriebenen waren aber mit keinem Wort erwähnt. Wir haben die lokalen Behörden gebeten, ob wir eine Ausstellung veranstalten könnten um die Öffentlichkeit über die slowenischen Vertriebenen informieren zu können und ob wir ein Denkmal errichten könnten, aber wir bekamen wieder die Antwort, dass hier keine slowenischen Vertriebenen stationiert waren. Weil wir uns mit dieser Antwort nich anfreunden wollten, haben wir unsere Aktivitäten ausgeweitet, bis die Missverständnisse ausgeräumt waren.
Nach all unseren Bemühungen, begannen die Verhandlungen über die Veranstaltung eines Symposiums und einer Ausstellung zu diesem Thema. In der Zwischenzeit haben wir viel Material gesammelt und verarbeitet.
Der 15. und 16. Mai 2007 wurde als Termin für die Ausstellung und das Symposium vereinbart und zwar in den Räumen des Museum der Konzentrationslager in Wernigerode mit folgenden Programm:
1. Austragung der Ausstellung (auf 16 m2 Fläche).
2. Errichtung und Einweihung eines Denkmals.
3. Austragung des Symposiums über die Leiden des slowenischen Folkes unter der deutschen Besatzung mit dem Thema: "ZUR VERNICHTUNG VERURTEILT". Die Hauptrede hielt ich und auch die Organisation hat eine Referat zum Thema vorbereitet.
4. Die vorgesehene Errichtung des Denkmals auf dem Friedchoff, in dem slowenische Opfer beigelegt sind, wurde nicht durchgeführt, weil man den genauen Ort nicht kannte (zwei Friedchöffe sind schon zerstört worden). Die Errichtung wird nachgeholt, wenn man den genauen Ort bestimmen wird.

Die Veranstaltung war sehr gut organisiert und durchgeführt. Unsere Gruppe wurde überall herzlich empfangen. Die Organisatoren waren sehr froh über unsere Sturheit, dass die Lager in dieser Stadt tatsächlich existiert haben.
Inhaltlich sehr gut vorbereitet und von allen Seiten gelobt, wird die Ausstellung zum festen Bestandteil des Museums und von jezt an "Das slowenische Zimmer" genannt. Wir werden sie immer wieder auf den neuesten Stand bringen. Auch Denkmalplatte hat einen erkenbaren Eehrenplatz bekommen.
Am nächsten Tag besuchten wir in Wernigerode einige andere ehemalige Lager und Unternehmen (die heute verständlicherweise nicht mehr aktiv sind) in denen slowenische Vertriebene Zwangsarbeiten mussten.

Wir haben auch die Stadt Ilsenburg besucht. Nach einem sehr warem Empfang an der Goethe-Sekundarschule hielt ich eine Rede über die Leiden slowenischen Folkes und habe einige Fragen beantwortet. Wir besuchten ein Holzhaus im dem während des Zweiten Weltkrieges Gerüchten zu Folge ungefähr 180 Slowenen stationiert waren. Wir werden selbst versuchen herauszufinden, ob es wircklich so war. Bekannt ist aber, dass die Vertriebene für kurze Zeit im Schloss Ilsenburg stationiert waren.

Am Ende unserers Besuchs haben wir noch die Stadt Lautenthal besucht, wo wir auch sehr herzlich empfangen wurden. Auch dort habe ich ein kurzes Referat über die slowenischen Vertriebenen gehalten und den Ort, wo einmal das Lager "Rote Klippe" stationiert war, besucht. Heute steht dort nur noch die einstige Küche.
Mit den Verträtern der Stadt haben wir uns über die Möglichkeit der Errichtung eines Denkmals auf dem Gebiet des einstigen Lager unterhalten.
Wir haben auch ein Fridchoff, wo etwa 18 slowenische Vertriebene begraben sind, besichtigt. Einige Gräber waren duch hölzerne Kreuze gekennzeichnet.

Unserer Meinung nach hat alles bestens funktioniert und unsere jahrelangen Bemühungen wurden belohnt. Jezt warten noch andere deutsche Städte in denen wir auch Denkmäler errichten wollen.

Kranj, den 5.6.2007 Präsident ZŽO Kranj
Tone Kristan