Eröfnung der Ausstellung in dem Köln Museum.


Interviw mit dem Kölns Oberbürgermeister Herr Müller.


Die Ausstellung in dem Museum Köln.


kako obvešèamo nemško javnost | Eröfnung der Ausstellung in dem Köln Museum  

  ERÖFNUNG DER AUSSTELLUNG IN DEM KÖLN MUSEUM

SLOWENISCHE OPFER DES NAZISMUS
Die Benachrichtigung der deutschen Öffentlichkeit über die Leiden des slowenischen Volkes in der Zeit von 1941-1945


Unsere Vereinigung, die versucht Entschädigungen für slowenische Opfer des Nazismus von Deutschland einzufordern, hat sich vor Jahren entschieden die deutsche Öffentlichkeit über die Geschehnisse in Slowenien in der Okkupationszeit zu benachrichtigen, um damit die Forderungen zu untermauern.

Mit Hilfe unserer deutschen Förderer und Gleichgesinnter haben wir schon zwei Ausstellungen und einige Symposien vorbereitet sowie das Buch mit dem Titel "Entrechtung, Vertreibung, Mord" herausgebracht. Unsere Beiträge wurden in Büchern deutscher Autoren und in einigen Zeitschriften veröffentlicht.
Wir haben auch zwei Filme (ein dritter ist in Produktion), die im deutschen Raum gezeigt werden, zu diesem Thema gedreht.

Am 4. September 2008 war im NS-Dokumentationszentrum die Eröffnung der Ausstellung mit dem Titel: "Nationalsozialistische Germanisierungspolitik in Slowenien und der Kampf um Entschädigung".

Bei der Eröffnung waren viele angesehene Gäste dabei, unter ihnen auch der Festredner und Kölns Oberbürgermeister Herr Müller. Alle Anwesenden haben unsere Entschädigungsforderungen unterstützt.
Sowohl dem Konzept als auch dem Inhalt der Ausstellung wurde ein großes Lob ausgesprochen und man hat uns dazu ermutigt, die Ausstellung auch in anderen deutschen Städten zu zeigen, was wir auch vorhaben.
Schon am ersten Tag der Ausstellung zeigten die Besucher großes Interesse und lobten die Ausstellung. Auch der erste der geplanten Schulbesuche wurde am ersten Tag durchgeführt und Herr Kristan hielt einen einstündigen Vortrag.
Parallel zu der Ausstellung wird auch unser zweiter Film vorgeführt, den man auf zwei Leinwänden im Ausstellungsraum sehen kann.

Die Ausstellung dauert noch bis zum 26. Oktober dieses Jahres und es folgen noch zwei Vorträge von Historikern über die Leiden der Slowenen unter der nazistischen Okkupation und über die Entschädigungsforderungen. Es laufen auch schon Vorbereitungen für die nächste Ausstellung und das nächste Symposium.

Es muss betont werden, dass wir in Deutschland viel mehr Unterstützung erhalten, als zuhause in Slowenien, wo es überhaupt keine Unterstützung gibt. Was wir erleben sind nur Enttäuschungen und Benachteiligungen, was sehr weh tut.
Die ganze Ausstellung und ein Interview wurde von der nationalen Fernsehstation RTVSLO unter der Leitung der Reporters Herrn Anžin aufgenommen. Wie sie wahrscheinlich bereits selber festgestellt haben, wurde der Beitrag am 5. September 2008 auf RTVSLO 1 gezeigt.

Weil wir Material (Bilder, Briefe von damaligen Geschmissen), Zeugenaussagen von Menschen, die im deutschen Exil waren (vor allem in SACHSEN-Leipzig) brauchen, bitten wir sie sich bei uns zu melden bzw. uns die Sachen zu schicken (das Material bekommen sie zurück), um sie dann für Ausstellungen und andere Dinge zu gebrauchen.

Tone Kristan

Datum: 17.9.2008